Um der Menschen willen – Leitbild der Hauptabteilung Seelsorge

Unser Auftrag

Wir wollen zum Glauben hinführen, den Glauben vertiefen und zu einem Leben aus dem Glauben ermutigen und befähigen.

Gerade heute gilt es, Menschen wieder neu mit der Botschaft des Evangeliums in Kontakt zu bringen und den Glauben als Weg zu einem gelingenden Leben anzubieten – das heißt zu „evangelisieren“!

Unser Dienst ist darauf ausgerichtet, Entwicklungen in den unterschiedlichen Lebensräumen der Menschen und in der Gesellschaft wahrzunehmen, im Einklang mit der Schöpfung zukunftsorientiert also „nachhaltig“ zu handeln.

Wir laden (Kirchen-)Gemeinden, verbandliche Gruppen und Kreise ein, das Leben im Licht des Evangeliums zu deuten und zu feiern. Um diesen Auftrag umzusetzen, fördern wir die Vielfalt liturgischer Formen.

Wir sind mitverantwortlich für die pastorale Planung und Reflexion, greifen vorhandene Initiativen auf und geben Impulse für die Pastoral der Zukunft in unserem Bistum.

Kirchliche Gemeinden gestalten ihr Leben und ihre Zukunft eigenständig wie auch in enger Zusammenarbeit mit den Partnern im Lebensraum. Diese Entwicklung unterstützen wir mit allen Kräften.

Für unsere Arbeit gilt der Grundsatz: Hilfe zur Selbsthilfe (Die katholische Soziallehre spricht hier vom Prinzip der Subsidiarität).

Wir sind tätig auf allen Ebenen der Diözese. Priorität haben dabei das Dekanat und die Pfarreiengemeinschaft.

Die Förderung der Zusammenarbeit von Fachleuten, die in einem speziellen seelsorgerlichen Bereich arbeiten (kategoriale Dienste) und denen, die im Raum einer Seelsorgeeinheit (territoriale Seelsorge) tätig sind, ist uns ein besonderes Anliegen.

Jugend- und Erwachsenenverbände sind für uns wichtige Orte kirchlichen Engagements. Sie sind Mitgestalter von Kirche und Gesellschaft. Durch ihr personales Angebot und ihre Aktivitäten schaffen sie Räume der Beheimatung für unterschiedliche gesellschaftliche Milieus. Sie sind nahe bei den Menschen und haben Teil an Dienst und Sendung der Kirche in der Welt von heute.

Weil Kirche mitten in der Gesellschaft steht – ja ein Teil von ihr ist, suchen wir auch mit nicht-kirchlichen Gruppierungen und allen „Menschen guten Willens“ Kontakt und Zusammenarbeit.

Wir schauen über die „Kirchtürme der Diözese“ hinaus, d.h. wir greifen Erfahrungen und Erkenntnisse aus anderen Bistümern und aus anderen Teilen der Erde auf.

Die Erkenntnisse aus den Human- und den anderen Wissenschaften nehmen wir wahr, werten sie aus und übersetzen sie – wo sinnvoll und möglich – in den je eigenen Bereich.

Wir fördern den Gedanken der „Einen Welt“, den ökumenischen Dialog und die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen.

Wir sind bereit zum Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen.