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"Die Urlaubszeit ist eine Zeit, in der wir uns noch mal auf das viele Schöne besinnen, das uns geschenkt wird im Leben, in der wir die Haltung der Dankbarkeit einüben können, und in der wir neu über die Dankbarkeit zum Gebet finden."

Bischof Franz Jung
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Kalenderblatt

Maximilian Kolbe, Ordenspriester, Märtyrer (1941) bzw. Bahnlesungen (Freitag der 19. Woche im Jahreskreis)

Datum
14.08.2020
Liturgische Farbe
rot
Namenstag
Maximilian, , Meinhard, , Werenfried
  • Tagesheiliger
  • 1. Lesung
  • Evangelium
  • Tagesheiliger

    Maximilian Maria (Rajmund) Kolbe

    Priester, Ordensmann, Märtyrer
    * 7. Januar 1894 in Zdunska Wola bei Lódz in Polen
    + 14. August 1941 in Oswi’ecim, dem KZ Auschwitz in Polen


    Rajmund Kolbe war Sohn eines einfachen Arbeiters, besuchte eine Schule der Franziskaner in Lemberg - dem heutigen Lwów - und trat im Alter von 17 Jahren unter dem Namen Maximilian Maria dem Minoritenorden der Franziskaner bei. Er konnte in Rom studieren und schon nach vier Jahren promovieren. Weil er die Wichtigkeit der missionarischen Arbeit erkannte, gründete er zusammen mit Freunden in Rom die "Militia Immaculata", die "unbefleckte Miliz", als Gebetsgemeinschaft zur Bekehrung von Sündern. 1918 wurde er zum Priester geweiht, 1919 kehrte er nach Polen zurück als Lehrer für Philosophie und Kirchengeschichte am Priesterseminar der Franziskaner in Kraków; daneben widmete er sich der publizistischen Arbeit und gab christliche Zeitungen und Zeitschriften heraus. Nach einer Ruhepause auf Grund einer schweren Erkrankung an Tuberkulose gründete er 1927 in Teresin westlich von Warschau ein Kloster, dessen Vorsteher er wurde. 1930 begab er sich zur Missionsarbeit nach Nagasaki in Japan, wieder war die Publizistik seine wichtigste Aufgabe. Im fernen Osten gründete er zahlreiche neue Missionsstationen; der Amateurfunk als "Verständigungsmittel gutwilliger Menschen in aller Welt" war ihm dabei hilfreich - auch später im Kloster hatte er seine Funkbude.


    1936 kehrte Kolbe in seine Heimat zurück und leitete wieder sein Kloster. Nach dem Überfall der Deutschen auf Polen im September 1939 fiel der engagierte Mann den Besatzern schnell unangenehm auf, im September 1940 wurde er verhaftet und ins Lager Oranienburg verbracht, aber im Dezember wieder freigelassen. Im Februar 1941 wurde er erneut verhaftet und ins Vernichtungslager in Ausschwitz - dem heutigen Oswi’ecim - eingewiesen. Im Juli 1941 wurden bei einem Appell vor dem KZ-Kommandanten Fritsch zehn Männer ausgesondert, die als Strafaktion wegen der Flucht eines Gefangenen in den Hungerbunker eingeschlossen werden sollten. Einer der Ausgesonderten, Franz Gajowniczek, schrie laut auf und erinnerte unter Tränen an seine beiden Söhne; der am Appell teilnehmende Kolbe trat hervor und bot sein Leben für das des Familienvaters, was Fritsch akzeptierte.


    Kolbe wurde also in den Hungerbunker gesteckt, tagelang habe man ihn singen und beten gehört. Nachdem die anderen neun Leidensgenossen schon verhungert waren, Kolbe aber noch wenige Lebenszeichen von sich gab, verabreichte der Lagerhenker ihm schließlich eine Giftspritze, was den endgültigen Tod bedeutete.


    Die Wahrheit gebietet den Hinweis, dass auch Kolbe nicht frei war vom Antisemitismus, der damals nicht nur in Nazi-Kreisen zu Hause war. In von ihm herausgegebenen katholischen Massenblättern konnte man lesen, dass Polen das "biologische Hauptreservoir" des Weltjudentums sei, das "sich wie ein Krebsgeschwür in den Volkskörper" fresse, deshalb gebe es nur eine Lösung: "Die Juden müssen emigrieren." Auch nach der Befreiung des KZs und dem Kriegsende wurde in Polen weder von der kommunistischen Regierung noch von der katholischen Kirche der Holocoust wahrgenommen; für die Regierung war Ausschwitz - nur - Ort des Mordens an Polen, für die katholische Kirche Stätte des Martyriums von Katholiken. Noch 1946 wurden in Kielce 42 überlebende Juden von empörten Polen ermordet, die der Mär von jüdischen Kindermördern glaubten; Antisemitismus wurde in Polen auch nach dem Krieg nicht problematisiert. Die Errichtung eines Kreuzes auf dem KZ-Gelände anlässlich des Besuches von Papst Johannes Paul II. erregete 1998 nicht nur jüdische Kritiker, weil damit diese Geschichtsklitterung dokumentiert und fortgesetzt werde.


    Kanonisation: Kolbe wurde 1971 selig gesprochen. Bei der Heiligsprechung 1982 durch den polnischen Papst Johannes Paul II. war der gerettete Franz Gajowniczek auf dem Petersplatz in Rom zugegen.
  • 1. Lesung

    Weish 3, 1-9 bzw. Ez 16, 1-15.60.63 oder Ez 16, 59-63

    1 Die Seelen der Gerechten aber sind in Gottes Hand und keine Folter kann sie berühren. 2 In den Augen der Toren schienen sie gestorben, ihr Heimgang galt als Unglück, 3 ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden. 4 In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. 5 Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner würdig. 6 Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und wie ein Ganzopfer sie angenommen. 7 Zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen. 8 Sie werden Völker richten und über Nationen herrschen und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit. 9 Alle, die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen werden seinen Heiligen zuteil und Rettung seinen Erwählten.
  • Evangelium

    Joh 15, 9-17 bzw. Mt 19, 3-12

    9 Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. 11 Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. 12 Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. 13 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. 16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. 17 Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.
Kalenderblatt

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"Die Kriterien der Instruktion für die Bildung Pastoraler Räume, für Leitungsmodelle und Rätestrukturen dienen dabei als Orientierung auch für den Prozess im Bistum Würzburg. Unmittelbarer Handlungsbedarf ist im Bistum Würzburg momentan nicht gegeben, weil die Fragen nach den Leitungsmodellen und der inneren Gestaltung der Pastoralen Räume erst in der nächsten Etappe unseres Prozesses diskutiert werden."

Bischof Franz Jung zu "Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche"
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